Ärger mit IMAP-Servern und dem iPad…

May 29th, 2010 in Kategorie Computer |

Nein, ich bin nicht schwach geworden und habe mir ein iPad gekauft. Aber ein bekannter, um dessen Server ich mich ein wenig kümmere hatte beim Umstieg auf iMap ein Problem mit der Reihenfolge von Emails.

Das Problem

Organisiert man auf einem Courier-IMAP-Server z.B. mit Thunderbird Emails in unterschiedliche IMAP-Folder, so kann es passieren, dass die Mail-Applikation auf dem iPad mit der Reihenfolge der Mails arg ins Durcheinander gerät. Mails von 2007 liegen plötzlich vor denen von 2010. Ein Muster ist nicht zu erkennen.

Offensichtlich benutzt die iPad-Mail-Applikation zur Sortierung von Mails weder Absendedatum noch einen Zeitstempel aus dem letzten Received-Header. Stattdessen stellt das iPad Mails einfach in der Reihenfolge dar, in der sie aus dem IMAP-Server herauskommen, ohne Möglichkeit, diese sinnvoll zu sortieren.

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Umschalten im qemu-Monitor unter curses…

April 8th, 2010 in Kategorie Computer |

Weil es in der Doku nirgendwo erwähnt wird, und ich gestern KVM wegen “tut nicht wie dokumentiert” schon wieder in die Tonne gekloppt hatte:

Den qemu Monitor ruft man bei “-nographic -curses” nicht mit Ctrl-Alt-2 sondern nur mit Alt-2 auf! Curses kann keine Events für Ctrl-Alt erzeugen.

Danke, dass das so schön dokumentiert ist, dass man es erst nach 2 Tagen Googeln in einer einzigen Nachricht in einer Mailingliste findet.

Locked-in… “Spass” mit Apple-Appliances

February 22nd, 2010 in Kategorie Computer |

Vor einigen Tagen verlor verlor mein iPhone während des Vormittags immer wieder die Verbindung zum Netz. Irgendwann gab es dann vollständig auf, bootete sich einige male neu um dann irgendwann auch das nicht mehr zu schaffen.

Aber das kennt man ja, also fix iTunes angeworfen, das iPhone angeschlossen, hard-resettet (Home-Button + Power-Button für 10s gehalten), und beim Einschalten den Recover-Mode aktiviert (Home-Button beim Einschalten festhalten, bis der Bildschirm das Verbindungskabel zeigt). iTunes meldet fröhlich, dass es ein iPhone gefunden hat, das um Wiederherstellung bettelt. Ja bitte! Und dann kommt die Nachricht, dass ein Wiederherstellen aus dem letzten (vorher noch schnell kontrollierten) Backup ohne Internetverbindung nicht möglich ist.

WIE JETZT?!? Liebe Firma Apple: Ja sagt mal, habt Ihr sie noch alle beisammen?

Ich kann verstehen, dass man nicht jede beliebige Software auf einem Handy laufen lassen will, wenn man dadurch riskiert, dass das Gerät im Anschluss nicht mehr tut, was es soll (telefonieren, neben anderem ;-) ). Auch in diesem Bereich hatte sich Apple mit dem iPhone schon unrühmlich hervorgetan, z.B. durch willkürlichen Ausschluss von Applikationen aus dem Apple-Store.

Dass aber die Rückspielung einer Datensicherung nach Totalabsturz eurer Mangelhaften Firmware verweigert wird, ist ein absolutes No-Go!

Liebe Firma Apple: So shiny Euer iPad ist, so geile Features kommende iPhones haben werden, dieses Telefon ist hoch und heilig versprochen das letzte Gerät Eurer Firma, dass seinen Weg in meinen Besitz findet.

Aber damit ist das Thema ja nicht durch…

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Oracle übernimmt Sun und Michael “Monty” Widenius jammert rum…

January 21st, 2010 in Kategorie Computer |

Tja, das hat er jetzt davon, dass er MySQL verkauft hat. Wer sich auf sowas einlässt, dem muss klar sein, dass er die Kontrolle über die Zukunft seines Produktes auf’s Spiel setzt.

Mittlerweile grassieren Warnungen und Petitionsaufrufe durch’s Internet, um MySQL vor dem großen bösen Oracle zu schützen. Open-Source-Software sei in Gefahr, LAMP-Server würden verschwinden, yadda, yadda, yadda.

In meinen Augen ist die Übernahme von MySQL (eigentlich nur von Sun) durch Oracle ein Segen, denn vielleicht peilen die ganzen PHP-Entwickler jetzt endlich mal, dass es extrem unklug sein kann, sich auf ein einzelnes Produkt festzulegen.

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Network-Marketing und Social-Web-Services…

January 13th, 2010 in Kategorie Computer |

Als regelmäßiger Twitterer gehe ich mehr oder weniger restriktiv gegen Marketing-Follower vor. Ich sehe nicht ein, dass die, unabhängig davon, ob ich ihnen folge oder nicht, vom erhöhten Link-Count profitieren und damit Suchmaschinenergebnisse und ein an sich wirklich spassiger Dienst kaputt gemacht werden.

Es war einmal ein Schneeballsystem

Jedes Kind kennt Schneeballsysteme aus der Schule oder vom Herrmann-vererben

Ein Brief mit folgender Anleitung wird in Umlauf gebracht:

  • Schicke demjenigen zuoberst auf der Liste 1 Mark
  • Schreibe Dich selbst zuunterst auf die Liste
  • Schicke den Brief an 5/10/weissnichtwieviel Deiner Freunde
  • Profit.

Oft noch gefolgt von einer rührigen Geschichte über ein krankes Kind dessen Spenderniere damit finanziert werden soll, oder einen üblen Fluch der diejenigen heimsucht, die die Kette abbrechen.

Jedem noch so naiven Dork sollte bei simplem mentalen Durchspielen recht schnell klar werden, dass diese Systeme nur für die ersten Generationen profitabel sind, falls die Kette nicht unterbrochen wird. Späteren Generationen gehen einfach die verfügbaren Menschen aus und das System bricht zusammen.

Aus diesem Grund sind Schneeballsysteme tatsächlich gesetzlich verboten.

Das Konzept ist Jahrhunderte alt, aber offensichtlich finden sich immer wieder mal Dumme, denen der Weitblick fehlt, und die hoffen, mit diesem Schema großes Geld zu machen. Insbesondere in der großen weiten unbekannten Wunderwelt des Internet.

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