Anders lassen sich ihre letzten Aussagen zur Verteidigung ihres neuen Gesetzes gegen Kinderpornografie nicht erklären.
Mal völlig aussen vorbelassen, dass sämtliche Fachleute sagen, dass dieses Gesetz seinen Nutzen nicht erfüllt, dass Kinderpornografie primär auf anderen Wegen vertrieben wird, und dass es hier eigentlich nur um eine weitere Etablierung von zukünftig auch für alle anderen Bereiche benutzbarer Überwachungsinfrastruktur geht.
Sie stellt sich hin und behauptet allen ernstes, dass bis dahin unschuldige und unauffällige Menschen “angefixt” würden, wenn sie zufällig im Internet über eben jene Kinderpornografie stolpern. Quelle
Eine Frage an meine lieben erwachsenen, sexuell gefestigten, heterosexuellen Mitmänner: Wann hattet Ihr das letzte mal spontane Lust auf Sex mit einem Mann, nachdem Ihr ein schwules Pärchen gesehen habt?!?
Wenn Frau Von-der-Leyen tatsächlich der Meinung ist, ein Mann, der die Veranlagung zum Kindesmissbrauch nicht in sich trägt, könnte von dieser quasi “infiziert” werden, dann hat sie ein unwürdiges, perverses Bild von 49% aller Bundesbürger (nur für die Langsammerker: das ist der demografische Anteil aller Männer in der BRD).
Eine Familienministerin, die in der öffentlichkeit ein solches Bild von normalen erwachsenen Männern zeichnet, hat in diesem Amt nichts zu suchen, denn in den meisten Fällen machen diese Männer die Hälfte der Familien aus, für die sie arbeitet.