Ich bin ja eigentlich der Meinung, ich koche relativ guten Reis und er gelingt mir eigentlich fast immer nach Großmutters “Aufkochen und dann ohne Flamme gar ziehen lassen”-Methode. Nachdem ich aber immer wieder bei unterschiedlichsten Kochseiten Lobpreisungen auf den Reiskocher las, bin ich schwach geworden.
Und mich muss sagen, nach 3 Tagen Nutzung will ich nie wieder zurück.
Reis kochen ist im Grunde ja eigentlich garnicht schwierig, aber es nervt. Geht man beim Aufkochen raus und der Deckel ist noch auf dem Topf, schwimmt der Herd in klebrigem Reiswasser, weil das sofort überkocht.
Verliert man ihn in der Hektik des restlichen Kochgefechts aus dem Augen, kocht er an.
Ansonsten steht er im Weg rum und belegt eine Herdplatte.
Jetzt habe ich mir im chinesischen Lebensmittelgeschäft meines Vertrauens für gerade EUR 49,00 einen 0,8l Reiskocher gegönnt. Die Portion ist für 2 Personen und Reste für den Hund bequem ausreichend.
Im Gegensatz zur Manuellen Methode ist das Reiskochen mit dem Reiskocher ein “Fire and forget”-Vorgang.
Reis rein.
Wasser rein.
Knopf drücken.
Vergessen.
Der Kocher schaltet automagisch von Kochen auf warm halten, hat einen Tragegriff, kann bequem in einer ungenutzten Ecke der Küche oder sogar schon am Esstisch eingesteckert werden. Der Reis der rauskommt war in diesen wenigen Nutzungstagen bisher perfekt. Dampfend aber trocken, nicht matschig aber auch nicht halbgar.
Eine Produktempfehlung gebe ich hier mangels eigener Recherche nicht, aber jeder der regelmäßig Reis isst, sollte dringend über die Anschaffung nachdenken.
Beim Umzug von Frechen in den stuttgarter Raum musste meine heißgeliebte Küche, incl. den Gaggenau-Gasfeldern zurück bleiben. Im hier gemieteten Haus steht leider kein Gasanschluss zur Verfügung, also musste eine Alternative her. Elektroherde sind ja ist zum einen relativ teuer, zum anderen will niemand ernsthaft zurück, wenn er jemals auf Gas gekocht hat. Die Recherche in Richtung Flaschengas lag also auf der Hand. Hier sind meine Erkenntnisse nach der ersten aufgebrauchten Flasche.
Auswahl und Kauf
Flaschengas steht unter einem anderen Druck als das Gas das vom Energieversorger angeliefert wird. Geregelt wird dieser Druck zum Einen über einen Druckregler (Duh!), zum Anderen über den Durchmesser der Gasdüsen im Kochfeld.
Da die Düsen nicht genormt sind, muss man hier darauf achten, das der Hersteller entsprechende Austauschdüsen auch anbietet. Der Austausch der Düsen selber ist problemlos, die Alten werden einfach aus- und die neuen eingeschaubt.
Die freie 3D-Modelling-Software Blender wird derzeit unter den “Produktnamen” 3DMagix, 3DMagixPro und IllusionMage als kommerzielles Produkt beworben und verkauft.
Nicht nur die im Quellcode verfügbare und freie Software, sondern auch Community-Dokumentation und ins Netz gestellte Bilder die teilweise auch mit anderer Grafiksoftware erstellt wurden, werden in der Werbung ohne Genehmigung der Copyrighthalter missbraucht.
Wer über die Produkte gestolpert ist, und sich dafür interessiert, der sollte diese Seiten meiden wie der Teufel das Weihwasser, und sich das Original anschauen. Unter http://www.blender.org kann Blender gratis herunter geladen werden. Die Site ist ein guter Startpunkt für Dokumentation, Tutorials und Galerien die Zeigen, was man mit dem Original wirklich zaubern kann.
Bei einer Quelloffenen Software und den heutigen Möglichkeiten, Internet-Domains anonym zu registrieren, hat die Blender-Foundation als Rechteinhaber quasi keinerlei Handhabe gegen diese Betrugsmasche. Einzig der Google-Rank der durch Beiträge wie diesen hier die offizielle Blender-Site nach oben bringt, wird helfen, den Betrügern das Geschäft zu vermiesen. 3D-Hobbyisten mit eigener Website werden darum gebeten, diese Information flächendeckend weiter zu verteilen und ebenfalls mit nachfolgendem Code auf die Press-Release der Blender-Foundation mit den Keywords der gefälschten Produkte zu verlinken.
Ich bin ja bekennender Fan von Köchen die weniger Schi-Schi um’s Essen machen, und statt dessen schnell, frisch und mit wenig Aufwand kochen. Jamie Oliver gehört da definitiv zu. Da ich gestern bei den Weihnachtsfresseinkäufen das Buch “Jamies 30 Minuten Menüs” auf dem Grabbeltisch hinter der Kasse liegen sah, musste ich natürlich zugreifen…
Für viele meiner Bekannten und Freunde ist Essen eine Notwendigkeit, seine Zubereitung ein am liebsten vermiedenes Übel. Einige andere zelibrieren die Zubereitung und Aufnahme ihrer Nahrung jeden Tag auf’s Neue und verlieren auch ihre Freude daran nicht. Fragt man dann in der ersten Gruppe herum, erhält man Antworten wie “Ich kann nicht kochen”, “Ich habe keine Zeit, mich jeden Tag 2 Stunden an den Herd zu stellen” oder “Für mich alleine lohnt sich das Kochen nicht”.
Nachdem ich nun 3 Jahre als Pendler unter der Woche alleine gelebt habe, in denen ich mich sehr wohl fast täglich selbst bekocht hatte, kann ich keinen dieser Gründe guten Gewissens akzeptieren. Gutes Essen aus frischen Zutaten ist die Grundlage für einen funktionierenden, leistungsfähigen Körper, einen wachen Verstand und das allgemeine Wohlbefinden.
Devitaminiertes Fertigessen dagegen, mit zuviel Zucker, künstlichen Aromen und Geschmacksverstärkern zur Kaschierung seiner Unzulänglichkeit ernährt uns nicht, es erhält uns bestenfalls am Leben, oft mit nur mäßigem Erfolg.
Gutes Essen bereitet Freude und wenn man das Handwerkliche einigermaßen in den Griff bekommen hat, dann macht auch die Herstellung und der Umgang mit den Rohmaterialien, für die man auch wieder Respekt gewinnt, Freude. Es ist eine lustvolle und kreative Angelegenheit, sich seine eigene Nahrung zu bereiten, und wenn man ehrlich ist, verpasst man nicht wirklich viel, wenn man die vorabendlichen Skandal-TV-Shows und Pseudo-Nachrichtensendungen mal auslässt.
Fiel ich bisher in Unterhaltungen in den Predigermodus, um den Leuten zu sagen, dass man sehr wohl in 30 Minuten ein vernünftiges Essen zubereiten kann, wurde das immer ungläubig belächtelt, aber so ist es. Die Stichworte sind Routine und Parallelisierung, und Jamie Oliver hat das Buch geschrieben, dass diese formalisiert beschreibt. Und er tut dies nicht für “Einen Teller Spaghetti Bolognese” sondern jedes einzelne Rezept besteht aus mehreren Teilen, mal Vorspeise, mal zweites Hauptgericht oder Nachspeise, also tatsächlich ein Menü.
Er schafft das durch Strukturierung der Abläufe beim Kochen, und zum ersten mal sehe ich ein Kochbuch, dass all die kleinen Dinge die um das eigentliche Kochen herum passieren, und die ein erfahrener Koch in seiner Routine gar nicht bemerkt, wenn er ein Rezept nachkocht, schritt für schritt aufgezählt werden.
Direkt beim ersten Rezept findet man eine solche Kleinigkeit:
Vorbereitung: Alle Zutaten und Küchenwerkzeuge bereit stellen, Backofengrill auf 190° C vorheizen. Eine große Pfanne auf hoher Stufe erhitzen. Den Wasserkocher füllen und einstellen…
Erst später unten im Rezept findet sich dann
…Einen großen, hohen Topf auf niedrige Hitze stellen, kochendes Wasser hineingießen, den Topf verschließen, Wasserkocher erneut füllen und einschalten.
Das ist so simpel und doch so brilliant, denn es dokumentiert die Routine die sich ansonsten erst einstellt, wenn man ein Rezept einige Male zubereitet hat. Ein geübter Hobbykoch macht sowas instinktiv, aber für jemanden, der hier neu einsteigt, ist das genau die Art von Tip, die peinliche Pannen und “Oops!”-Situationen verhindert. Man muss nicht das Rezept auswendig kennen oder beim Kochen im Rezept hoch und runter springen um zu sehen, ob man für den nächsten Schritt alles soweit vorbereitet hat. Man liest nicht das Rezept selbst sondern die einzelnen Arbeitsschritte die man zur Zubereitung tatsächlich ausführen muss.
Natürlich kommen diese effektiven Abläufe zu einem Preis, nämlich einer organisierten Küche.
Wer Jamie Oliver kennt, hat evtl. schon von seinem “Get your kitchen back” Schlagwort gehört. Es geht darum, die Küche wieder zu einem rationellen Arbeitsplatz zurück zu gestalten, all die Dinge die dort rumfliegen und um die man sonst “herum kocht” los zu werden und die wichtigen Arbeitsutensilien jederzeit greifbar zu haben. Das Buch bietet hier auch noch im Einleitungsteil eine entsprechende Liste und Hinweise zur Organisation.
In den Rezepten selbst finden sich immer wieder Symbole die auf Filmchen auf Jamie Olivers Homepage hinweisen, wo sich dann kleine handwerkliche Anleitungen zu Details finden.
Für erfahrene Köche ist hier nicht viel neues zu erwarten, und sie können das Buch als nette Rezeptinspiration lesen. Diejenigen, die den täglichen Kantinenfraß satt haben, die etwas in ihrer Ernährung verändern möchten, aber bisher dachten, Kochen sei zeitaufwendig, kompliziert und teuer, nimmt es aber gut an die Hand und erleichtert den Weg hin zu einer selbständigeren Ernährung.
“Ja?”
“Einen schönen guten Tag, mein Name ist XXXX von T-Mobile”
“Ja?”
“Sie sind ja schon so lange Kunde, und sie haben wieder Anspruch auf eine Vertragsförderung. Ich wollte Sie
fragen, ob Sie Interesse an einer unverbindlichen Beratung und an dem neuen iPhone haben?”
“Nein, habe ich nicht. Dieses iPhone ist das allerletzte Apple-Produkt, dass es in mein Leben schafft, und ich werde auch nie wieder ein von der Telekom gebrandetes Handy anschaffen.”
“……. oh, so schlimm?”
“Ja.”
“Äh, ok, dann entschuldigen Sie die Störung, und einen schönen Tag noch.”
Dass ich Steve Jobs mit seiner willkürlichen Apple-Store-Zensur und der dauernden Aktivierungs- und Registrierungspflicht in iPhone und iTunes für den Antichristen halte, dass mir die Netzpolitikvorstellungen der Telekom und deren Praktik, vollen Internetzugriff “flat” zu bewerben aber nicht zu liefern, und deren Kastration von Diensten, alleine zum Zweck, diese dann als Zusatzprodukt zu verkaufen (iPhone Tethering, SMTP-Relay beim T-Online-Account, VoIP-Dienste, …), zutiefst zuwieder ist, all das habe ich der armen Callcenterdrohne erspart, obwohl es mir große Selbstdisziplin abverlangt hat.
“By the way, if anybody here is in advertising or marketing, kill yourself!”
Es gibt kaum etwas, was ich hier schreiben könnte, was mittlerweile nicht bereits viele hundert male geschrieben wurde. Die Sache ist zu wichtig, als dass sie in der Versenkung verschwindet. Hier entscheidet sich, wie das Internet der Zukunft sich entwickeln wird.
Derzeit benötigt Wikileaks Unterstützung in finanzieller, moralischer und auch technischer Hinsicht.
Die verbliebenen Wege, Wikileaks finanziell zu unterstützen findet man hier:
Spendet, richtet Mirror ein, unterstützt den Arbeitskreis Zensur. Jetzt werden die Grenzen gezogen, in denen wir alle in Zukunft unsere freie Meinung äußern dürfen, und in denen private Kommunikation auch wirklich privat bleibt.
Denjenigen die die Rezepte für Coq au Vin und Hühnchen geht wie Fisch gelesen haben, mag dieses Rezept bekannt vorkommen, denn es ist im Grunde ein Mix aus beiden, aber doch ganz eigen.
Nein, ich bin nicht schwach geworden und habe mir ein iPad gekauft. Aber ein bekannter, um dessen Server ich mich ein wenig kümmere hatte beim Umstieg auf iMap ein Problem mit der Reihenfolge von Emails.
Das Problem
Organisiert man auf einem Courier-IMAP-Server z.B. mit Thunderbird Emails in unterschiedliche IMAP-Folder, so kann es passieren, dass die Mail-Applikation auf dem iPad mit der Reihenfolge der Mails arg ins Durcheinander gerät. Mails von 2007 liegen plötzlich vor denen von 2010. Ein Muster ist nicht zu erkennen.
Offensichtlich benutzt die iPad-Mail-Applikation zur Sortierung von Mails weder Absendedatum noch einen Zeitstempel aus dem letzten Received-Header. Stattdessen stellt das iPad Mails einfach in der Reihenfolge dar, in der sie aus dem IMAP-Server herauskommen, ohne Möglichkeit, diese sinnvoll zu sortieren.