Ich sitze hier in Reutlingen auf dem Marktplatz in der Sonne, flute mich mit zuvielen extra großen Cappuccinos, lausche im Backthread dem Akkordeonspieler der melancholische Evergreens über den Platz klingen lässt, und bin dennoch bei der Arbeit.
Während mein Koffeinpegel steigt, wälzt mein Kopf wieder und wieder die Clusterprobleme meines aktuellen Projekts, geht Alternativen durch, erinnert sich an Log-Einträge, verwirft Ideen, legt andere zur späteren Probe an der Realität ab, und all das nicht etwa, weil ich aus Existenzangst gezwungen bin, wochenends unbezahlte Überstunden zu schieben, sondern weil Beruf auch eine Berufung ist. Und ich denke mir dabei gerade so: “Was ein Glück…”



