Erdbeerlassi

June 5th, 2011 in Kategorie Rezepte |

Bei den Temperaturen finde ich ja Lassi enorm erfrischend, sowohl in Natur, ggf. leicht gesalzen, als auch mit Fruchtsirup (gerne Mango). Lassi ist ganz simpel, mit Wasser verdünnter Joghurt. Da ich heute 1½kg Erdbeeren am besten Erdbeerstand der Gegend gekauft habe, gab es also gerade einen Krug frischem Erdbeerlassis.

Wer nicht hin und wieder mal in’s indische oder türkische Restaurant geht, der kennt Lassi (bei den Türken Ayran) evtl. mittlerweile auch aus der Kühltheke, wo die Joghurt-Drinks stehen. Finger weg, von dem Fertigzeug, das ist gruselig, viel zu dickflüssig, süß und die Erfrischung dementsprechend gleich NULL!

Wikipedia und div. Chefkoch.de-Rezepte geben als Verhältnis zwischen Joghurt und Wasser 1 zu 1 oder 1 zu 2 an. Mir ist das noch zu dickflüssig und entspricht auch nicht dem, was ich in Restaurants getrunken habe. 1 zu 3 oder sogar 1 zu 4 passt da besser. Lassi sollte dünnflüssig sein, damit es erfrischt und nicht den Hals verschleimt, im ggs. zu den Joghurtdrinks aus dem Supermarkt.

Erdbeerlassi: Making of.

Zutaten

  • 1 kleiner Becher eines möglichst sauren und stichfesten Joghurts (z.B. Landliebe oder Gazi1)
  • 1 gute handvoll Obst nach Belieben2, in diesem Fall Erdbeeren
  • ¾l Wasser

Optional:

  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1EL Honig

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Grundrezept Spätzle

March 31st, 2011 in Kategorie Grundrezepte |

Früher war ich ja immer der Meinung, Nudeln könne ich nicht selber machen. Über Spätzle bin ich später auch auf Bandnudeln und anderes gekommen. Nudeln aus Hartweizengrieß sind halt schon verhältnismäßig viel Arbeit, gerade beim Ausrollen. Spätzle sind da aber anders. Sie sind extrem einfach und auch schnell zu machen.

Zutaten

  • 1-2 Eier…
  • …auf 1 Tasse Mehl
  • kaltes Wasser (nach Gefühl)
  • Salz
  • Muskatnuss (wer’s mag)

Vorbereitung

Mehl, Eier und ein Wenig des Wassers werden einfach glatt gerührt, bis der Teig die Konsistenz von zäher Wandfarbe hat (Nicht “DUDingsda feste farbe” sondern eher “Albumsda-Weiß” ;-) ). Das übliche Teigspiel: Ist’s zu dünn, mehr Mehl, wird’s zu fest, mehr Wasser.

Puristen schlagen den Teig mit einem Holzlöffel. Im Idealfall wirft der Teig beim Durchschlagen relativ große Blasen, dann sollte die Konsistenz gut sein.

1 Prise Salz nach Gefühl und wer’s mag, noch etwas Muskatnuß dazu.

Fertig.

Als Variation kann man auch beliebige Kräuter hacken und direkt in den Teig einrühren. Leute mit Nudelpresse müssen hier jedoch extrem fein hacken, oder bleiben außen vor, denn die Kräuter gehen oft nicht durch die Löcher.

Zubereitung

Der Teig wird direkt in’s sprudelnd kochende Salzwasser gehobelt/gepresst/geschabt1. Die Nudeln brauchen i.d. Regel keine 30s. Schwimmen sie oben, sind sie gut, dann holt man sie mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser und macht die nächste Portion.

Die Spätzle können so gegessen werden, aber - sofern ich hier bei den Schwaben auf dem korrekten Weg der Integration bin - eigentlich sollte man sie auch anschließend noch in der Pfanne in Butter braten.

Noch ein Hinweis an die Spülmaschinenbesitzer: Spätzlepresse/-Hobel/-Schaber und -Brett sollten mit kaltem Wasser gereinigt werden, bevor man sie in die Maschine schmeisst, da der Teig beim heißen Spülwasser eben fest wird und im anschließenden Trockenlauf ganz wunderbar einbetoniert, so dass man ihn nur noch mit Bohrhammer und verbotenen Substanzen los bekommt.

1 Am wenigsten anspruchsvoll ist sicher der Spätzlehobel aus dem Supermarkt. Eine Nudelpresse funktioniert ebenfalls einfach, ist aber relativ groß, so dass sie nicht jeder rumfliegen haben möchte. Wer’s sich zutraut, schabt die Spätzle mit einem großen Messer oder einem Teigspatel direkt vom Holzbrett in’s heiße Wasser. Das ist eigentlich ganz einfach.

Schweinefilet auf Tagliatelle…

October 20th, 2009 in Kategorie Grundrezepte, Rezepte |

…oder: Auch triviales kann lecker sein.

Nun ist ein gutes Stück Fleisch auf Nudeln in einer Pilz-Sahnesauce vielleicht keine hohe Kunst, aber man kann dem ganzen immer noch einen kleinen Pfiff geben - und damit einen Grund finden, einen Blog-Beitrag zu verfassen ;-) - indem man die Nudeln einfach selber macht. Das dauert zugegebenermaßen etwas länger, macht aber auch Spass.

Fertig

Zutaten

Für die Nudeln:

  • 1 Tasse Weizengriess
  • 1 Tasse Mehl
  • 1-2 Eier
  • 1 Tasse kaltes Wasser
  • Salz

Und die Sauce:

  • 2 Handvoll Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Becher Sahne
  • Saft einer halben Zitrone oder einen Schuss Weisswein
  • Salz, Pfeffer

Und natürlich…

  • ½ Schweinefilet
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Fleisch- und Gemüsefond

June 15th, 2009 in Kategorie Grundrezepte |

Fonds sind als Basis für Saucen und Suppen unumgänglich. Im Grunde sind sie völlig einfach gemacht, am besten wenn man gerade nichts besseres zu tun hat, auf Vorrat.

Man bedient sich aus

  • Suppenfleisch, gerne mit Fett- und Knochenanteilen
  • Suppenhuhn
  • Fischreste (gibt’s beim guten Händler zum Auskochen)
  • Div. aromatischen Gemüse (Wurzelgemüse, Staudensellerie, etc.) aber keine Kohlsorten

und setzt das zusammen mit

  • 1 Stange Porree
  • 2-3 Möhren
  • ¼ Sellerie
  • 1 ganze Zwiebel
  • 1TL Nelken (ganze), 2-3 Lorbeerblätter, Thymian (alles zusammen in einem Teesäckchen)

in kaltem, gesalzenem Wasser auf.

Dann lässt man das ganze zwischen 1 Stunde (Fisch, reines Gemüse), 1½-2 Stunden (Geflügel) und 3-4 Stunden (Rindfleisch) bei kleinster Hitze simmern, wobei man zwischendurch immer wieder mal den Schaum abschöpft.

Zum Schluss giesst man die Brühe durch ein Sieb und friert sie entweder portionsweise ein, oder verbraucht sie innerhalb einer Woche.

Ausgekochtes Fleisch und Gemüse sollte man nicht weiter verwenden. Nach der langen Kochzeit sind sämtliche Nährstoffe in die Brühe ausgetreten.

Aufgesetzter Fischfond

Pommes selbstgemacht

June 10th, 2009 in Kategorie Grundrezepte |

Es ist völlig unbegreiflich, und eigentlich idiotisch, sowas triviales hier aufzuschreiben, aber da mich tatsächlich mehrere Leute gefragt haben, wie man das macht, wenn ich schrieb, ich hätte selbstgemachte Pommes zu einem Gericht gemacht, packen wir’s ‘mal hier zu den Grundrezepten. Zugegebenermassen gibt es einen Trick dabei, der beim Endergebnis einen ordentlichen Unterschied macht.

Zutaten

  • 3-4 mittelgrosse, festkochende Kartoffeln pro Person.
  • 1-2l gutes und stark erhitzbares Pflanzenöl
  • Einen feuerfesten Topf
  • Einen Schaumlöffel (bitte auch nicht aus Plastik)
  • Ein Gefäß zur Lagerung des Öls

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Kartoffel-Lauch-Gratin…

April 23rd, 2009 in Kategorie Rezepte |

Manchmal steht mir einfach nicht der Sinn nach blossem Porree-Gemüse. Irgendwann experimentierte ich damit, ein eher langweiliges Kartoffelgratin mit Lauch aufzupeppen, und das Ergebnis war ziemlich gut.

Zutaten

  • 1-2 Stangen Lauch
  • 2 Handvoll Kartoffeln (meine Hände sind verhältnismässig gross ;-)
  • Geriebenen Käse (ich nehme i.d. Regel Emmentaler)
  • ½l Sahne (oder alternativ ¼l Sahne und ¼l Brühe)
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Jägerschnitzel

April 15th, 2009 in Kategorie Filme, Kochen, Rezepte |

Nach diversen unangenehmen Erlebnissen mit Jäger-, Rahm- oder Zigeuerschnitzeln vom Lieferservice, hatte ich wieder Heisshunger und dachte mir diesmal: “Mach’s selbst!”.

Zutaten

Für die Sauce

  • 1 kleine Paprikaschote (farbe egal)
  • 1 Handvoll Champignons
  • 1 kl. Zwiebel
  • ein paar kleine Essiggurken (je nach Geschmack mehr oder weniger)
  • gekörnte Brühe oder einen beliebigen Fond
  • 1EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • einen Schuss Sojasauce, oder alternativ 1EL Senf plus eine Prise Zucker

Für die Schnitzel

  • 1-2 Kalbsschnitzel
  • 1 Ei
  • Mehl und Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Stich Butter und Öl zum braten

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Krautsalat

March 19th, 2009 in Kategorie Grundrezepte |

Uns überkam die Weisskohlinflation, geliefert durch unsere Gemüsekiste vom Bio-Hof Apfelbacher. Statt den üblichen Kandidaten, asiatischer Nudelsuppe oder Irish Stew, musste eine dem frühjahr angemessene Alternative her.

Zutaten

  • 1 mittelgrosser Weisskohl
  • ½ Tasse Wasser
  • ½ Tasse Essig
  • ½ Tasse Öl
  • ½ Tasse Zucker
  • Salz, Pfeffer und…
  • …wer’s mag Kümmel

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Semmelknödel

March 17th, 2009 in Kategorie Grundrezepte |

Irgendwie bin ich gerade auf dem “Grundrezepte”-Trip. Aber Ok, das Thema “Braten” wäre ja auf dauer langweilig, wenn man nichts dabei hätte, worüber man die leckere Sauce giessen könnte.

Zutaten

  • ½ Paket altbackenes helles Brot.
  • 1-1½ Tassen lauwarme Milch
  • 3-4 Eier
  • 2-3TL Mehl
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Weiter zum Vollständigen Beitrag »

Frische Spätzle

March 12th, 2009 in Kategorie Grundrezepte |

Frische Spätzle sind so dermassen einfach hergestellt, dass sich der Fertigkauf nun wirklich nicht lohnt.

Zutaten

  • 1-2 Tassen Mehl (je nach Hunger)
  • 2-3 Eier (1 Ei auf ca. 100gr Mehl)
  • Salz
  • 1 Glas Wasser

Vorbereitung

Das Mehl wird mit den Eiern, einer guten Prise Salz in einer Rührschüssel vermengt. Nun kommt nach und nach das kalte Wasser hinzu, bis ein klebriger Teig entsteht, der beim Rühren grosse Luftblasen hinterlässt. Das Wasser sollte man sparsam hinzu geben. Wird der Teig zu flüssig, fügt man einfach noch etwas Mehl hinzu. Ist er zu fest, nimmt man stattdessen etwas mehr Wasser.

Zubereitung

Wer eine Spätzlepresse oder einen Spätzlehobel hat, benutzt diese, eine Anleitung hobeln auf einem nassen Holzbrett möge sich der Interessent bei einem Schwaben direkt holen. Es ist jedoch im Grunde ganz einfach.

Der Teig wird direkt ins sprudelnd kochende Wasser gedrückt, nach wenigen Sekunden treiben die fertigen Spätzle an die Oberfläche und können mit einem Schaumlöffel herausgeholt werden.