Paradigmen? Wer braucht Paradigmen?

p(abstract). Eigentlich fing das hier als Facebook-Teilung an, aber ich fand dann doch, es sollte nicht nach 24h in den Untiefen von Timelines verschollen gehen…

bq. „Dass es funktioniert – was alle Ökonomen für unmöglich erklärt hatten –, hat mehrere Gründe. Zum einen macht Sina Trinkwalder ihre Preiskalkulation völlig transparent […snip…]
Sie addiert die Kosten für Material und Arbeitsaufwand **und macht ihren Kunden unmissverständlich klar, dass sie weder die Stoffhersteller runterhandeln noch ihre Arbeiterinnen antreiben oder im Lohn drücken werde.** Und siehe da – es geht:“…

Quelle: „TAZ“:http://www.taz.de/Gerechte-Loehne-unbefristete-Vertraege/!141789/, Fettdruck von mir.

Und das ist ein Beispiel dafuer, dass man diese „Alternativlos“-Narrative manchmal einfach mal aufbrechen muss.

bq. „Das geht doch nicht!“
„Warum?!?“

Sachzwaenge sind kein Argument sondern eine Strategie, einer Argumentation aus dem Weg zu gehen. Man muss sie „zu Ende“ durchdenken, denn oft bleibt dann von dem dahinter steckenden Narrativ nichts uebrig, und siehe da, es geht dann auch anders.

Das ist eine Erfahrung, die ich ueber die Jahre in der IT immer wieder gemacht habe, und ich sehe keinen Grund, warum das nicht auch auf alle anderen Bereiche uebertragbar sein sollte. Der TAZ-Artikel Über „Sina Trinkwalder“:http://de.wikipedia.org/wiki/Sina_Trinkwalder ist ein gutes Beispiel für das notwendige „Thinking outside the box“, und was daraus werden kann.

Paradigmen gehoeren immer wieder in Frage gestellt und mit der Realitaet abgeglichen.

Just a bit food for thought…

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