Ich bin gerade etwas sprachlos über das neue Zuhause…

p(abstract). Ein Bild sagt ja mehr als tausend Worte. Ein paar Worte dennoch: Wintersportgebiet mit ausgeschilderten Loipen 50m vor der Haustür, knapp unter 800 Höhenmetern und 2.6km Luftlinie davon entfernt:

*Update*: Weil das wohl nicht ersichtlich ist, wie sich nach Unterhaltung mit einem Kollegen heraus stellte: Ich stehe da an einer ungesicherten senkrechten Kante an der es in’s Tal runter fällt. Vergleichbar mit der auf dem 2. Bild. 😀

Eieiei…


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Was ein Glück…

p(abstract). Ich sitze hier in Reutlingen auf dem Marktplatz in der Sonne, flute mich mit zuvielen extra großen Cappuccinos, lausche im Backthread dem Akkordeonspieler der melancholische Evergreens über den Platz klingen lässt, und bin dennoch bei der Arbeit.

Während mein Koffeinpegel steigt, wälzt mein Kopf wieder und wieder die Clusterprobleme meines aktuellen Projekts, geht Alternativen durch, erinnert sich an Log-Einträge, verwirft Ideen, legt andere zur späteren Probe an der Realität ab, und all das nicht etwa, weil ich aus Existenzangst gezwungen bin, wochenends unbezahlte Überstunden zu schieben, sondern weil Beruf auch eine Berufung ist. Und ich denke mir dabei gerade so: „Was ein Glück…“

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Email vom Hoster „Hetzner“…

p(abstract). An Nicht-ITlern ist es vielleicht vorbei gegangen, wir bekamen am letzten Wochenende alle eine Sekunde geschenkt. Details dazu findet man bei „Wikipedia.“:http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltsekunde Spassig war dieses mal die Tatsache, dass aufgrund eines Fehlers im Linux-Kernel viele Rechner sich „verschluckten“ und ab dem Moment der Schaltsekunde wie irre last erzeugten. Folgende Email von meinem Server-Hoster „Hetzner“:http://www.hetzner.de hatte ich dazu gestern in meiner Inbox:

bq. *Hetzner Online Kundeninformation: Kontrollieren Sie die CPU-Auslastung Ihres Servers!*

Sehr geehrter Herr Lamertz,

in der Nacht vom 30.06.2012 auf den 01.07.2012 registrierten unsere internen Überwachungssysteme einen Anstieg des IT-Stromverbrauchs *um etwa ein Megawatt.*

Grund für den enormen Anstieg ist die zusätzliche geschaltene Extrasekunde, (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schaltsekunde-Verlaengertes-Wochenende-1629612.html) die auf Linux-Rechnern zu dauerhafter CPU-Auslastung führen kann.

_(fettdruck hervorhebung von mir)_

In Worten: E-I-N Fcking Megawatt!

Erinnert mich an das Weihnachtsgedicht

bq. …da liess der Vater einen krachen
die Kinder lachen
So kann man mit kleinen Sachen
den Kindern eine Freude machen

Aber ernsthaft, mich würde wirklich mal die weltweite Energiebilanz dieses kleinen Fehlers der durch eine einzelne Sekunde ausgelöst wurde, interessieren. Eieiei…

Und so kauften sie ihr zweites Haus…

Photos, schnell improvisiert.


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Kleiner DDOS-Exkurs…

p(abstract). Morgens, 08:00 in Deutschland. *pieeep* *pieeep* Eine SMS kommt rein, „Das Forum ist down!“. Aufgestanden, geguckt, joh, stimmt, und zwar seit ca. 04:55, wenn ich meinem Icinga glauben darf. munin zeigte mir folgendes Bild der Trauer:

h2. Bestandsaufnahme

Was war los? Zuerst mal _htop_ aufgerufen um zu schauen, ob irgendwelche Prozesse Amok liefen. Die auf diesem Server eingesetzten Software ist „aus Gründen“™ relativ alt und hat die blöde Tendenz, die MySQL in ein Deadlock zu prügeln, und dann geht gar nichts mehr.

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Männer und Seifen…

bq. „ und dann hab‘ ich ja blöderweise die Sachen vom Waschbecken auf den „Molger“:http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/80154593/ gestellt, daher der braune Seifenkranz auf dem Bezug“
„(grinsend)…der war gerade frisch gewaschen“
„ja, und dann war’s ausgerechnet diese Schoko-Seife“
„Nicht Schoko. (irgendein wort dass ich schon wieder vergessen habe)“
„Ich kenne micht mal das Wort, wenn’s nicht Schoko ist, ist’s mir völlig egal, was das für Seife ist“
„Das ist eine Erde“
„… ah! (…denkt…) Dreck!“
„Genau!“
„Siehst Du, so verstehen Männer das auch!“

8 Cores, 32GB RAM und 2x3TB Storage?!? Shiny!

p(abstract). Mein alter Hetzner-Server war ja schon relativ saftig ausgestattet. Gegen eine vollständige Virtualisierung aller Services sprach eigentlich immer nur Hauptspeicher. Dann hat Hetzner das Special EQ4 S um Ostern raus gebracht. Das hier ist kein _Howto_ sondern nur ein genereller überblick über mein Setup des Servers. Vielleicht zieht ja jemand ein paar Ideen raus, wenn er vergleichbare Überlegungen für seine eigene Umgebung anstellt.

h2. Die Altumgebung

Hetzner hat sich ohnehin schon immer mit IP-Adressen schwer getan. Beim alten Server hatte ich noch 3 zusätzliche Adressen erworben, um die diversen VMs adressierbar zu machen.

* Host
* Webserver
* Mailserver
* Frei für Tests, Migrationen, etc.

Mich hat dabei eigentlich immer gestört, dass wg. des Mangels an Adressen alle Webauftritte auf einem einzelnen Server laufen mussten. Apache bietet mit NameBased VirtualHosts zwar eine Möglichkeit, eine Vielzahl von Auftritten auf einer einzelnen Adresse zu betreiben, aber alle diese Auftritte laufen immer noch auf derselben (virtuellen) Maschine.

Diesmal habe ich beim Aufbau eine andere Strategie gewählt.

h2. Der Neue

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Rheinländisch-Schwäbischer Kartoffelsalat

p(abstract). Als Rheinländer isst man den Kartoffelsalat ja mit ordentlich Mayonaise (für Figur-Nazis auch mit Joghurt) und Gürkchen. Hier in meinem schwäbischen Exil wird er mit Essig, Öl und Brühe gemacht. Ich nenne diesen hier mal „Rheinländisch-schwäbisch“, weil ich nicht recherchiert habe, wie die Schwaben den Kartoffelsalat denn wirklich machen. Die Vorgabe Essig-Öl-Brühe war der Leitfaden, der Rest ist „frei Schnauze“ entstanden. Meine Entschuldigung an empörte Schwaben sei hiermit ausgesprochen. 😉

Rheinländisch-Schwäbischer Kartoffelsalat

h3. Zutaten

* 1kg fest- oder halbfest-kochende Kartoffeln
* ½ Bund Lauchzwiebeln
* Salz, Pfeffer, Kümmel
* Essig, Öl
* 1-2 Tassen gekörnte Brühe (meinetwegen auch eine selbst aufgesetzte natürlich)

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Wir sind alle im Arsch…

p(abstract). Der CCC bekommt einen Trojaner der Ermittlungsbehörden in die Finger, seziert ihn, und das Ergebnis ist eine Liste von krassen Verstößen gegen gesprochenes Recht und das Grundgesetz dieses Staates.

Und frei nach dem „Kodex“ aus dem Fluch der Karibik, stellen sich diverse Innenminister der Länder und des Bundes hin, und erzählen uns „das sind doch nur Richtlinien“.

Die im Code absichtlich verschleierte aber dennoch entdeckte Nachladefunktion würde _nur für Systemupdates benötigt, es sei ein haltloser Vorwurf, dass diese für Überwachung jenseits der höchstrichterlichen Vorgabe benutzt würde, alle Rechtlichen Vorgaben würden selbstverständlich eingehalten._

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