Nebengedanken zum #gauchogate und zur political Correctness

p(abstract). Ich fand mich in der letzten Zeit wieder vermehrt in Diskussionen um Political-Correctness und Nazivorwürfe, ausgelöst durch meine geäußerte Meinung zum #gouchogate.

Meine Meinung dazu ist relativ simpel: Glaube ich, dass jeder der Beteiligten ein Rassist ist, der in seiner Freizeit Runentattoos auf den Unterarmen sammelt und „Türken klatscht“? Nein, natürlich nicht. Aber man muss kein Rassist sein, um rassistisch zu handeln. Da genügt simple Empathie- oder Gedankenlosigkeit im entsprechenden Moment.

Irgendein Arsch hat nicht nachgedacht, etwas dummes und unsensibles organisiert, und jetzt überschlagen sich alle bei Abwiegelungsversuchen.

Die beliebtesten Argumente dabei sind:

* „Spaßbremse, gönn‘ uns doch unsere Feier.“
* „Andere Länder machen sowas auch.“
* „Die Deutschen dürfen endlich auch mal wieder Nationalstolz haben, der Krieg ist ja lange genug vorbei.“
* „Ich lasse mir von politisch korrekten Arschlöchern nichts verbieten.“
* „Ich bin kein Rassist und kein Nazi, aber Du hast keinen Humor.“

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