Harte 2 Monate…

p(abstract). Einige ganz wenige Leute wussten davon, bei ein paar, mit denen ich gerne darüber gesprochen hätte, habe ich mich aus Gründen(tm) bewusst dagegen entschieden, es ihnen mitzuteilen. Aber da jetzt alles soweit gut abgeschlossen ist, wird es Zeit, mal darüber etwas zu schreiben, um mit dem Thema auch in meinem Kopf abzuschließen.

Eddiebär

Im letzten Jahr hatte ich den Eindruck, Eddie wird jetzt langsam richtig alt. Zum Gassi war er nur noch mit viel Arbeit zu überreden, er hat sehr schnell schlapp gemacht und i.d. Regel verliefen die Gassirunden nur noch ca. 1km auf flachem Gelände. Er fraß nur noch lustlos, ließ oft halbe Portionen liegen und bettelte nicht mehr zu seinen Zeiten um Futter, geschweige denn am Tisch beim Abendessen.

Vor einigen Wochen dann fiel mir auf, dass er angefangen hat, stark zu saufen. Früher musste man ihn überreden oder das Wasser mit Joghurt schmackhaft machen, damit er mal ordentlich was trinkt. Plötzlich soff er eine halben Napf, der immerhin über einen Liter fasst, an einem Stück aus. Da hier altersbedingt ein paar Krankheiten nahe lagen, z.B. eine Niereninsuffizienz oder auch eine Altersdiabetes, hatte ich schnell einen Termin bei unserer Tierärztin gemacht.

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Ausflug in’s Schlaflabor…

p(abstract). Immer schon war ich langschläfer. In den letzten Jahren war es aber immer häufiger so, dass ich morgens völlig gerädert aufwachte, unabhängig davon ob ich 4 oder 14 Stunden geschlafen hatte. Vor einigen Monaten wurde es so schlimm, dass ich auf der Couch sitzend einschlief, wenn ich 5 Minuten unbeschäftigt war.

Dass ich schnarche, weiss ich schon lange, aber diesmal erzählte mir die Mrs., dass ich auch bei diesen Couchnickerchen Atemaussetzer habe. Also ab zum Hausarzt.

h3. Anamnese

Beim Hausarzt wurde erstmal das übliche Patienteninterview gemacht. Meine Symptome waren

* Kann immer und überall einpennen…
* …bin aber danach nicht fitter
* Schlaf ist (meiner Erinnerung nach) traumlos
* Aufstehen ist eine Qual, egal wie lange ich schlafen konnte

Die Atemaussetzer habe ich natürlich auch gemeldet, aber dennoch folgt erstmal ein normaler Routinecheck mit großem Blutbild und Belastungs-EKG. Beide Ergebnisse bei mir trotz recht hohem Übergewicht perfekt.

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Shotokan Karate: Traditionssport oder Pseudoreligion?

p(abstract). Ich habe ja lange Jahre mit dem Training ausgesetzt, und obwohl ich ursprünglich aus einem relativ traditionellen Dojo komme, habe ich mich über die Jahre doch zum Skeptiker entwickelt, was dieses pseudojapanische Getue betrifft.

Ich erinnere mich noch relativ gut an meine Vorbereitungen zur Braungurtprüfung. 3 Wochen zuvor wurde ich am Meniskus operiert, so dass ich zum freien Training in T-Shirt und kurzer Sporthose erschien. Für meine Mittrainierenden war das ein absoluter Kulturschock, der dann nach kurzem Gespotte relativ schnell abgehakt war, aber es brachte mich doch zum Nachdenken.

Muss ich, wenn ich mich für eine Asiatische Kampfkunst interessiere, tatsächlich den ganzen fremdkulturellen Ballast mit stemmen? Bin ich sonst nicht in der Lage, das zu lernende zu verstehen? Sind die rein körperlichen Aspekte des Sports so verflochten mit der japanischen Kultur, dass eine Trennung tatsächlich nicht möglich ist? I fcking don’t think so.

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